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Plastische Chirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Raymund E. Horch
Plastische Chirurgie, Medizinische Fakultät, Uni-Klinikum

Höchste Ehrung für Erlanger Plastische Chirurgin

Forschung um Gewebezüchtung – Lymphspezialistin PD Dr. Anja Boos mit DGPRÄC-Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Der in der Plastischen Chirurgie renommierteste Wissenschaftspreis wird von der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen verliehen (DGPRÄC). In diesem Jahr erhielt den Preis PD Dr. Anja Miriam Boos, Oberärztin der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch) des Universitätsklinikums Erlangen. Neben ihrer Arbeit in der Patientenversorgung, widmet sich Dr. Boos auch der Forschung: Mit ihrer und verschiedenen anderen Arbeitsgruppen unter der Leitung von Prof. Horch erforscht sie die Züchtung von durchblutetem Ersatzgewebe – speziell die Züchtung von Lymphgefäßen – im Team "Tissue Engineering und Regenerative Medizin".
DPPRÄC-Präsident Prof. Dr. Riccardo Giunta (l.) und Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch gratulierten PD Dr. Anja Miriam Boos bei der Preisverleihung in Bochum. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Der DGPRÄC-Wissenschaftspreis ist die höchste Auszeichnung für wissenschaftliche Aktivitäten, die von der Fachgesellschaft jährlich nach einem strengen Auswahlverfahren an herausragende Nachwuchswissenschaftler aus der Plastischen Chirurgie vergeben wird. Dr. Boos erhielt die diesjährige Auszeichnung für die Gesamtheit ihrer Forschungen der vergangenen Jahre zum Thema "Angiogenese und Stammzellen in der Regenerativen Medizin - von in-vitro-Versuchen zum Großtierexperiment".

Am Uni-Klinikum Erlangen und an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nimmt die sogenannte translationale Forschung einen hohen Stellenwert ein - davon profitieren vor allem die Patienten. Denn "translational" beschreibt die Schnittstelle zwischen vorklinischer Forschung und klinischer Entwicklung, also die Übersetzung von In-vitro- oder Tiermodellen in die Anwendung am Menschen. Durch diesen Fokus erhalten Patienten frühen Zugang zu neuen Therapien, die ihnen besser helfen können, als bisher etablierte.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Dr. h. c. Raymund E. Horch
Telefon: 09131 85-33277
E-Mail: raymund.horchatuk-erlangen.de

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