Hyperhidrose

Plastische Chirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Raymund E. Horch

Behandlung der Hyperhidrose

Über kleine Hautinzisionen können Schweißdrüsen mit speziellen Kanülen und "shavern" abgesaugt werden.

Hyperhidrosis (= zu starkes Schwitzen)

Eine übermäßige und unkontrollierbare Schweißproduktion stellt die Folge einer vererbbaren Störung des vegetativen Nervensystems dar. Unter diesem als Hyperhidrose bezeichneten Phänomen leiden mehr als 800.000 Menschen in Deutschland.

Die Symptome treten unabhängig von Temperatur und Aktivität auf. Die Erscheinung reicht von der generalisierten Hyperhidrose (= Schwitzen am gesamten Körper) bis zu den unterschiedlichen Varianten der lokalen Hyperhidrose (= Schwitzen an Körperpartien wie Hände, Füße, Kopf, Rücken und Achselhöhlen). Am meisten sind dabei die Achseln, Füße und Hände betroffen.

Für die Behandlung der Hyperhidrosis kommen verschiedene Verfahren in Betracht, die u. a. von den verschiedensten Antitranspirantien über Iontophorese, Medikamentengabe, lokale Botulinumtoxin-Injektionen (Botox), Ausschalten von speziellen Nervenfasern (Sympathektomie) bis hin zur Saugkürrettage reichen.

Insbesondere wenn andere Therapieverfahren nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, kann mit speziellen Kanülen durch Vibrationslipektomie sowie speziellen "shavern" über kleine Hautschnitte eine Absaugung der Schweißdrüsen in der Achselhöhle mit dem umliegenden Unterhautfettgewebe vorgenommen werden.
Dabei wird zuvor eine sog. Tumeszenz-Lösung infiltriert, um das Gewebe aufzulockern und das Blutungsrisiko zu minimieren. Insgesamt ist der Eingriff relativ risikoarm und führt in den meisten Fällen zu einer deutlichen Reduktion von Achselschweiß in der behandelten Region.

 
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Zusammenfassung